Teil 9: Animals and Cattle Mutilations

Beitrag von: Bellatrix

Teil 9 der Buchbesprechung: „Talking to Extraterrestrials“ von Lisette Larkins

Das nächste Kapitel beschäftigt sich mit Tieren im Allgemeinen und mit dem sehr kontroversen Thema der Rinderverstümmelungen im Besonderen.

Zu Beginn schildert Lisette die Auswirkungen auf Haustiere bei einem Besuch. Die Tiere scheinen dabei wie Menschen (Lisette´s Sohn) einfach in Schlaf versetzt zu werden. Lisette schildert, dass sie sich Tieren und besonders ihren Haustieren schon immer sehr verbunden gefühlt hat. Diese Verbundenheit hat sich seit den Erlebnissen noch verstärkt in der Art, dass sie das Gefühl hat, die Gedanken der Tiere „hören“ bzw. fühlen zu können.

Lisette fragte die Wesen, ob sie auch Haustiere besäßen oder mit Tieren zusammenleben würden. Das wird bejaht. Allerdings hat das Zusammenleben hier eine andere Qualität. Sie betrachten Tiere nicht als ihnen untergeordnete Wesen, können mit ihnen telepathisch kommunizieren und töten sie nicht, wie wir Menschen das gerne tun. In diesem Zusammenhang wird auch die große Vielfalt von Lebewesen auf der Erde hervorgehoben, die anscheinend selbst in einem belebten Universum eine Besonderheit darstellt. Es wird darauf hingewiesen, dass auch der Mensch auf einer unterbewussten Ebene eine tiefe Verbindung mit bestimmten Tieren besitzt und sich zu diesen hingezogen fühlt. Im Schamanismus werden diese als Krafttiere bezeichnet:

„Die Verbindungen zwischen euch und bestimmten Tieren können sehr persönlich sein, abhängig davon, wo ihr eure Leben verbracht habt und welche Kreaturen Teil dieser Leben waren. Oft können dieser andauernde Kontakt und diese Kommunikation zwischen verschiedenen Dimensionen, während des Schlafes oder zwischen den Leben erfolgen. Dies erklärt auch eure engen Beziehungen zu verschiedenen Spezies eures eigenen Planeten. Manche von euch fühlen sich zu Schlangen hingezogen und sammeln diese. Andere züchten Hunde und wieder andere haben eine enge Verbindung zu Pferden. Wieder andere beobachten Vögel und andere arbeiten in Aquarien. Jede Seele zieht diejenigen Arten an, die Charakteristiken verkörpern, welche die Seele in ihrer Entwicklung unterstützen.“

Außerdem wird beschrieben, dass auch der Mensch in anderen Bewusstseinszuständen (Träume etc.) und zwischen den Leben viel Kontakt mit transdimensionalen Wesen und auch Tieren hat. Die Vorliebe von Kindern für Stofftiere und Geschichten und Filme mit sprechenden Tieren ist quasi auf eine Erinnerung an diese Verbindung und Kommunikation zurückzuführen.

Anschließend wird das Thema „Rinderverstümmelungen“ angesprochen. Lisette hat selbst einmal bei einer Begegnung Rinder und Schafe gesehen, die an einer Art Nylonstrick aufgehängt waren.

L.L.: Was habt ihr mit Nutzvieh zu schaffen, mit Rindern und Schafen? Ich habe sie während meiner Begegnung 1992 gesehen. Ich sah Rinder und Schafe, die mit einer Art Nylonstrick in der Luft aufgehängt waren. Gibt es da eine Verbindung zu den sog. „Rinderverstümmelungen?

„Die Rinder und Schafe, die du während deiner Begegnung gesehen hast, hingen dort als Ergebnis von Umweltstudien, die aufgrund ihres sich verschlechternden Zustandes im Allgemeinen durchgeführt wurden. In anderen Worten, wir haben die Veränderungen in der Physiologie eurer Tiere kategorisiert. Die Tiere, die du sahst, waren nicht mehr am Leben, aber durch einen Prozess, durch welchen sie nicht länger körperlich verfielen, waren wir in der Lage die Auswirkungen, die eure Umwelt auf sie hat, weiter zu untersuchen. Das schließt auch die Nahrung mit ein und wie diese verarbeitet und kultiviert wird, sowie den Effekt, den diese eventuell auf sie haben könnte, und auch die Auswirkungen auf Menschen, die diese Tiere ja als Nahrung verwenden.“

Desweiteren wird beschrieben, dass diese Tiere quasi schmerzfrei getötet werden und dass gesunde Tiere auch wieder lebend zurückgebracht werden. Dabei wird betont, dass dies sozusagen mit dem Einverständnis des Tieres erfolgt, was mich ein wenig an die schamanistische Jagdmethode der Indianer erinnert.

Soweit so gut. Das kann man ja noch irgendwo nachvollziehen. Als dann das Gespräch jedoch auf die eigentlichen Rinderverstümmelungen kommt, finde ich das ganze etwas fragwürdig. Aus dem Text lässt sich raus lesen, dass nicht für alle aber doch für einige Fälle von Rinderverstümmelungen wohl außerirdische Gruppen verantwortlich. Allerdings wollen die Wesen nicht so recht auf den Grund dafür eingehen. Als Grund dafür wird angegeben, dass sie die menschliche Vorliebe, sich an negativen, blutigen Ereignissen zu weiden, nicht unterstützen wollen. Außerdem wird betont, dass wir nicht weniger barbarisch mit unseren Tieren umgehen.

„Wenn ihr das erschreckend findet, sehr euch eure eigenen Gewohnheiten und eure eigene Kultur und eure eigenen Praktiken an und erkennt, dass diese ebenso barbarisch sind.“

Soweit ich das verstanden habe, sind zwar nicht die Wesen, mit denen Lisette in Kontakt steht, konkret verantwortlich für die Rinderverstümmelungen und ich kapier schon die Message dahinter, dass wir über die Kritik am Verhalten anderer unser eigenes Verhalten oft übersehen. Trotzdem kommt bei solchem Geschwätz gern der Revoluzzer in mir durch. Außerdem hätte ich doch gern den Grund dafür erfahren, warum man Rindern unbedingt die Eingeweide rausschneiden muss. Kann  mir nicht vorstellen, dass die Aliens so sehr auf saure Lunge mit Knödel stehen…

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