Teil 12: Where We Are Going From Here

Beitrag von: Bellatrix

Teil 12 der Buchbesprechung: „Talking to Extraterrestrials“ von Lisette Larkins

Im letzten Kapitel „Where We Are Going From Here“ reflektiert Lisette über ihre Beobachtung, dass wir meistens diejenigen Eigenschaften, die uns bei anderen am meisten ärgern, selbst besitzen.

„Diejenigen, die du am meisten verurteilst und ablehnst, kommen deiner eigenen Wunde und der ablehnenden Erkenntnis am nächsten, dass du Teile deiner selbst betrachtest, von denen du erkennst, dass sie einer Korrektur bedürfen. […] [Wie anders könnte eine schlafende Person aufwachen, wenn sie nicht von etwas wachgerüttelt wird, was sie als Irritation, Verurteilung, Kritik oder Selbstgerechtigkeit empfindet? […]

Es wird betont, wie wichtig es ist, alle Aspekte des Selbst zu heilen und zu integrieren, um sich als Menschheit weiterzuentwickeln und auch eine sinnvolle Beziehung zu außerirdischen Zivilisationen aufzubauen.

Die Seele zieht zunächst Gleiches an und dann überwacht der Verstand die Ablehnung, denn die Seele hat keine Feinde, der Intellekt aber schon. Es ist der Intellekt, der euch darüber Buch führen lässt, wer euch angeblich Unrecht getan hat, während euer höheres Selbst gegenüber niemanden Einwände hat. Und so ist es der Verstand, der verurteilt, verdammt, etwas albern findet, Schuld zuweist, ablehnt, zurückschreckt und verachtet. Und das tut er während die Seele geduldig wartet und noch eine weitere Person an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit anzieht, um euch wieder anzustoßen, bis ihr den anderen in euch erkennt. […]

Im Gegensatz dazu, verkörpert ihr auch die Eigenschaften, zumindest in einem bestimmten Grad, die euch am meisten anziehen und die ihr in anderen am meisten schätzt. Seht euch also einfach an, welche Menschen euch umgeben und welche davon in euch eine Reaktion auslösen, und ihr werden Bereiche eures eigenen spirituellen Wachstums erkennen, die Aufmerksamkeit fordern und geheilt werden möchten.“

Am Ende des Buches wenden sich die Wesen noch einmal an die Leser:

„Diejenigen, die es wagen: schlaft nicht länger und werdet euch eurem Erbe bewusst. Aus diesem Grund könnt ihr uns kennenlernen, denn wir sind nicht von euch getrennt, sondern wir verkörpern euch und ihr uns.

Schlusswort:

Viele von euch, die dieses Buch gelesen haben, kämpften darum, ihre Begegnungen mit uns zu verarbeiten. Für euch wurde dieses Material zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, dass es euch geholfen hat. Die anderen unter euch, die uns noch nicht begegnet sind, werden dies eines Tages tun, denn wie lange denkt ihr wird es dauern, bis man seinen Nachbarn über den Weg läuft.
An euch alle: wir warten auf eure ausgestreckte Hand, wann auch immer ihr bereit seid, uns besser kennenzulernen – und damit auch euch selbst besser kennenzulernen. Der Ausbruch aus eurem Kokon der Isolation kann nun beginnen.

Alle im Universum warten auf eure Einladung.“

„Talking to Extraterrestrials“ ist schon deshalb ein besonderes Buch, weil es das Thema „Entführung“ bzw. Begegnungen mit Außerirdischen einmal von einem anderen Standpunkt aus angeht als die übliche Entführungsliteratur. Hier wird der/die Betroffene nicht in die Opferrolle gedrängt, sondern zu einem Kontakt auf gleicher Ebene und einer veränderten Wahrnehmung des eigenen Bewusstseins aufgefordert. Auf kollektiver Ebene ist diese veränderte Bewusstseinswahrnehmung sowie das Erkennen der wahren Natur des Selbst für die Menschheit essentiell, um den nächsten Evolutionsschritt hin zum universalen Menschen in einer kosmischen Gemeinschaft zu vollziehen.

Für Betroffene, die schon selbst über den „Opfergedanken“ hinausgewachsen sind und sich selbst schon mit den im Buch angesprochenen Themen auseinandergesetzt haben, enthält es nicht viel Neues. Allerdings werden diese Personen viele Bestätigungen ihrer eigenen Erlebnisse darin finden. Das Buch richtet sich jedoch  nicht in erster Linie an Betroffene, sondern an die Menschheit im Allgemeinen, um sie mit neuen Denk – und Bewusstseinsansätzen vertraut zu machen. Für Betroffene selbst können die zahlreichen Beispiele und Wiederholungen deshalb etwas ermüdend wirken. Für Menschen, die mehr oder weniger unbedarft an das Thema herangehen, sind diese aber von Vorteil und wohl auch notwendig, wie wiederholte Fragen Lisettes zu einem bestimmten Thema auch teilweise zeigen.

Auffällig ist auch, dass sich die Wesen hier nur auf die positiven Aspekte des Daseins konzentrieren und Versuche, auch die offensichtlich negativen Seiten zu diskutieren, konsequent abblocken. Dies ist nicht der Fall, weil die Wesen mit einer rosaroten Brille durchs Universum fliegen – ihnen sind die „negativen“ Aspekte durchaus bewusst. Berücksichtigt man jedoch die Intention des Buches, ist diese Vorgehensweise nachvollziehbar. Die Menschheit neigt gerne dazu, sich an den negativen Dingen festzubeißen und darüber zu vergessen, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Dieses Problem wird im Buch auch direkt von den Wesen angesprochen. Will die Menschheit jedoch der Zerstörung entgehen und den nächsten Evolutionsschritt schaffen, ist es essentiell wichtig, dass sie sich nicht in Sorgen über negative Dinge verstrickt, sondern die Macht des eigenen Geistes erkennt und auf diese Weise das Positive in die eigene Existenz zieht. Denn Gleiches zieht Gleiches an. Konzentriert man sich auf Sorgen und Negativität, zieht man diese Energien an. Selbiges gilt aber auch für positive Energien, auf die es sich zu konzentrieren gilt.

Betroffene werden wie gesagt viele Parallelen zu ihren eigenen Erlebnissen finden. Für nicht Betroffene liefert das Buch einen guten Start, seinen eigenen Wahrnehmungshorizont zu erweitern.

Das Buch besitzt eine Fortsetzung – „Calling for Extraterrestrials“ –, das seinen Vorgänger jedoch weit übertrifft und auf das ich in der nächsten Buchbesprechung eingehen werde.

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