William Konkoleskys Kindheitserlebnisse (1/2) – Die astrale Verbindung

William Konkoleskys früheste Erinnerung stammt aus dem Alter, als er ungefähr zwei Jahre alt war:

„Ich war in meinem Gitterbett. Es war nachts. Ich war vollkommen wach, als ein kleines Grey-Wesen in mein Zimmer kam, über den Rand meines Gitterbetts nach unten starrte und nur für ein paar Augenblicke da war, als ich nach meinen Eltern schrie, die sich im Zimmer nebenan befanden – und sie kamen nicht. Meine Mutter sagte nur: „Schlaf weiter! Schlaf weiter!“ Und nach einem Moment ging dieses Wesen mit den großen schwarzen Augen einfach direkt aus dem Zimmer. Ich hatte den Eindruck, dass es in das Zimmer meines Bruders ging.“

Williams weitere Kindheitserlebnisse umfassten nicht nur rein körperliche Begegnungen mit den Greys. Außerkörperliche Erfahrungen nahmen eine ganz besondere Rolle ein und die Greys versuchten auf ihre ganz eigene Art eine Form von Beziehung zu ihm aufzubauen. Konkolesky ist heute Mufon State Director von Michigan. Mit dem 2011 erschienen kleinen Buch: „Experiencer: Raised In Two Worlds“ war es sein Anliegen, aus der Sicht eines Abductees zu beschreiben, wie man sich als Kind und Heranwachsender mit all dem fühlt.

In diesem Teil geht es um den Zusammenhang zwischen Aliens und Außerkörperlichkeit und um Erscheinungen wie Lichtfunken oder Nebel.

Aliens und Außerkörperlichkeit

In Williams zweiten bewussten Erlebnis wurde er mit einer Qualität der Alien-Wesen konfrontiert, die er erst Jahre später verstehen sollte: Die Fähigkeit zu einer Präsenz in einer nicht-physischen Form. Das folgende Erlebnis ist sehr spielerisch und kindgerecht gestaltet. William erkannte die Wesen aufgrund seiner ersten Begegnung im nächtlichen Kinderbett wieder:

„Als ich vier Jahre alt war, kamen drei der Wesen in mein Zimmer. Es war am hellichten Tag, und all meine älteren Brüder waren in der Schule, mein Vater war auf der Arbeit. Meine Mutter war zu Hause, draußen im Vorgarten und jätete Unkraut und ich ging in mein Zimmer, legte mich hin und in der allernächsten Sekunde, nachdem ich mich hingelegt hatte, fühlte ich mich gelähmt, einfach augenblicklich gelähmt. Und dann fühlte ich, wie mich jemand herauszog, irgendwie durch meine Brust hindurch, beinahe wie jemand, der ein Taschentuch aus einer Tasche zieht – zupfte mich einfach heraus und dann waren da drei Wesen. Und sie waren sehr verspielt in ihrem Wesen, auch wenn es nicht so war, dass sich ihr Gesichtsausdruck änderte. Aber diese drei kleinen Greys nahmen mich mit in den Flur, und brachten mich dazu, mich hinzulegen, sie wollten, dass ich mich auf den Bauch lege, was ich an diesem Punkt als etwas wirklich anderes empfand, denn als mir vorstellte, mich hinzulegen, glitt ich einfach irgendwie auf den Boden herab. Es war nicht so, wie wenn man sich physisch hinlegt, und ich befand mich offensichtlich in einer Art von anderen Zustand, ich meine, es war klar, dass ich mich außerhalb meines Körpers befand. Und sie wollten sehen […] ob ich die Treppen herabfliegen könnte. Sie forderten mich auf, die Treppe herunter in den Raum zu schweben, der sich am Fuß der Treppen befand, was ich mühelos tat, einfach nach unten schwebte, und dann fiel ich auf den Boden, legte mich sanft in der Bewegung eines fallenden Blatts auf den Boden. Und alle drei waren um mich herum und sie waren begeistert. Sie sagten: „Das ist einfach großartig! Das ist einfach wunderbar!“ Und ich sagte zu ihnen: „Ja, ich muss meiner Mutter davon erzählen!“ Und sie sagten: „Nein nein nein! Nein nein, nein nein!“, unmittelbar telepathisch von ihrer Seite aus, „Nein nein! Das bleibt nur unter uns. Das bleibt unter uns.“ Und das verwunderte mich, und dann brachten sie mich zurück und schossen mich zurück in meinen Körper. Und als ich aufstehen und aus meinem Zimmer gehen konnte, sah ich mich im Haus nach ihnen um und konnte sie nicht finden. Und dann versuchte ich, ob ich tatsächlich alleine die Treppen herunterschweben konnte – also ohne ihre Hilfe. Also legte ich mich auf den Bauch und dann kroch ich mit dem Gesicht voran die Treppen herunter und dachte mir: „Das ist nicht dasselbe. Das ist überhaupt nicht das gleiche.“

Ein Erlebnis im Alter von 10 Jahren demonstriert den Zusammenhang zu außerkörperlichen Erfahrungen (bzw. Out of Body Experiences = OBEs) ohne jeden Zweifel. Neben dem eigenartigen Humor der Greys zeigt  es zudem ihr Geschick, einen Abductee durch mentale Suggestionen in eine bestimmte Richtung lenken zu können.

William kam eines Nachts urplötzlich zu sich und bemerkte, dass er am Fuß seines Bettes stand. Bei ihm befand sich ein großes Grey-Wesen, das in einem schwarzen Overall gekleidet war. Es forderte William telepathisch auf, sich wieder zurück ins Bett zu legen. Die Situation schien Teil eines gerade zu Ende gegangenen Erlebnisses zu sein, an das William sich nicht erinnern konnte. Aus der Klarheit des Augenblicks zog er den Mut, sich aus Neugier der Anweisung des Wesens entgegenzustellen. Also entgegnete er dem Grey, dass er nicht ins Bett gehen wollte. Das Wesen antwortete, dass da doch die Schulfreundin in seinem Bett schlafen würde, in die William heimlich verliebt war. Und tatsächlich konnte William nun deutlich erkennen, dass eine Gestalt unter der Bettdecke lag. Die mentale Weisung des Wesens fokussierte William jetzt stärker auf das Bett. Er ließ sich beinahe trancehaft von ihr steuern und hinterfragte die Unlogik des Augenblicks nicht mehr. Als William den Körper im Bett berührte, wurde er augenblicklich in ihn hineingezogen. Er befand sich in seinem eigenen Körper (!) und lag noch eine Minute lang in einem Paralysezustand, bis er sich endlich langsam bewegen konnte. Der Grey hatte ihn auf eine sehr raffinierte Weise gefoppt und gleichzeitig gezeigt, dass er Zugang zu Williams innersten Gedanken hatte (Konkolesky, S. 41 ff).

Einige von Williams Erlebnissen orientieren sich stark an diesem Muster. Die Wesen sind offensichtlich dazu in der Lage, die notwendigen Voraussetzungen für eine Außerkörperlichkeit herzustellen – Also den Geistkörper oder den energetischen, höheren Teil (wie immer man es nennen möchte) der Abductees wahrzunehmen und auf ihn einwirken zu können. William beschreibt häufig Erscheinungen, die an den Beginn einer OBE erinnern – Der Schwingungzustand (bzw. ein aufsteigendes Prickeln oder Fluss von Energievibrationen im Körper) wird z.B. durch eine Berührung der Wesen eingeleitet und der physische Körper scheint begleitend dazu in eine tiefe Entspannung oder Paralyse zu fallen.

Bei manchen von Williams Erfahrungen geht es so weit, dass die Trennung zwischen astralen und physischem Erleben nicht so leicht zu ziehen ist – Ein Erlebnis kann mit OBE-Erscheinungen beginnen, doch anschließend befindet er sich in der klassischen Raumschiff-Umgebung. Wir können Begriffe wie „außerkörperlich“ und „Energiekörper“ ohnehin nur dazu verwenden, um eine Eigenschaft der Realität zu beschreiben, die wir noch nicht verstehen. Die Alien-Wesen scheinen stärker mit diesen Teilen der Realität verbunden zu sein und sie viel natürlicher nutzen zu können. Durch ihre mentalen Fähigkeiten zeigen sie uns möglicherweise einen großen, allumspannenden Zusammenhang auf: Telepathie, Außerkörperlichkeit, Präkognition sind letztendlich Dinge, die durch die Natur unseres Bewusstseins in uns angelegt sind, so dass sie von den Wesen angeregt werden können. Somit ist ein rein geistiger Kontakt eigentlich nichts Ungewöhnliches:

„Als ich älter wurde, war es sehr deutlich, dass sie mich testen wollten. Sie haben mich trainiert, um zu sehen, ob ich damit umgehen kann, außerkörperlich zu sein. Und für sie war es sehr wichtig, dass ich das tun konnte. Und eines der Dinge, die ich wirklich über einige der Erfahrungen glaube, die ich gehabt habe, ist, dass sie nicht immer in einer physischen Form kommen, wenn es nicht sein muss. Sie können sozusagen über die Astralebene kommen, oder welchen Ausdruck man auch immer dafür verwenden möchte, außerhalb des Körpers zu sein. Auf diese Weise müssen sie sich keine Gedanken darüber machen, wie sie ihr Schiff verbergen werden oder ob sie überhaupt ihr Schiff bringen müssen. Sie brauchen keine Leute auszuschalten oder müssen nicht herauszufinden versuchen, wie sie sich ins Haus und aus dem Haus schleichen können, und die ganze Logistik, die damit einhergeht, wenn sie einfach mit ihrem Bewusstsein kommen können. Wenn sie deine physische Form nicht brauchen, wenn sie geistig kommen können, dann ist es das, was sie tun. Und deshalb denke ich, dass das erklärt, warum viele dieser Phänomene auftreten und keine Zeugen oder physische Spuren vorhanden sind, denn ich denke, dass diese Zivilisation an einen Punkt gelangt ist, an dem sie sozusagen einfach in die Körperlichkeit ein- und aus ihr austreten können. Ich meine, es ist ein langer, komplizierter Fall in den Kaninchenbau, es wirklich noch mehr zu entpacken, aber in einem sehr weiten Sinn denke ich, dass sie nicht immer unbedingt die ganze Zeit über körperlich sind, wenn sie zu uns kommen.“

Williams Schilderung der „astralen Flugschule“ deckt sich mit anderen Berichten über Lehrsituationen bei Kindern, in denen ebendiese mentalen Befähigungen endeckt und spielerisch trainiert werden: In Form von Levitationen, geistigen Heilungen etc. Eventuell sind diese Episoden teilweise mit einem Aspekt der Realität verbunden, in dem die Alien-Wesen heimischer sind. Naturgemäß geht es uns „hier unten“ so wie dem kleinen William. Wir „vergessen“ und kriechen verzweifelt die Treppen hinunter, weil diese Fähigkeiten nicht mehr funktionieren wollen. Doch unter den richtigen Umständen scheint eben genau das bei den Alien-Wesen der Fall zu sein, und die Abductees bringen manchmal einen Funken in Form von temporären paranormalen Erscheinungen in das Diesseits zurück.

Glimmer und Nebel

Ein Aspekt, der möglicherweise mit diesem höheren Teil der Realität verbunden ist, bezieht sich auf einige Erscheinungsformen der Wesen:

„Ich betrat mein Schlafzimmer, es war nachts. Und da war diese Wolke von diamantförmigen Lichtern, die einfach so vor mir schimmerte. Und ich würde sagen, es war nur einige Fuß groß, vielleicht sogar vier bis fünf Fuß, und es hing einfach dort in der Luft, irgendwie glimmernd. Und ich beobachtete es und ich war nicht unbedingt beunruhigt deswegen. Ich dachte einfach: „Wow! Das ist wirklich schön und interessant.“ Und: „Was ist das?“ Und es war keine optische Täuschung, weil ich es ungefähr fünf Sekunden lang beobachtete, was lange genug Zeit ist, um sicher zu gehen, dass ich das tatsächlich sehe. Und dann blinkte es einfach aus.“

Diese Beschreibung ist recht typisch. Lichtbälle, Funken oder Funken-Ansammlungen fallen vielleicht nicht in jedermanns Erfahrungswelt und werden zum Teil mit Erscheinungen wie Geistern und Astralgestalten in Verbindung gebracht. Manchmal ist der Zusammenhang zu den Alien-Wesen ziemlich augenscheinlich. Sie teilen dieselben Eigenschaften, die den Astralphänomenen zu eigen sind und fungieren als Manifestationen einer Präsenz, die nicht direkt wahrnehmbar ist. Aus einer Lichtkugel kann sich z.B. ein Grey-Wesen manifestieren oder sie schwebt eine Weile wie ein Beobachter im Zimmer umher, bevor sich ein Alien-Besuch ereignet.

Dazu schildert Interviewer Mike Clelland schildert sein eigenes Erlebnis:

„Wir waren im Schlafzimmer, und es war dunkel draußen. Und es war abends. Und dann waren da plötzlich diese Funken in dieser Ecke des Zimmers. Und es kam direkt zum Fuße des Bettes, so in die Nähe dieses kleinen Bücherregals, und es war ungefähr menschengroß, und besaß, sagen wir, ungefähr menschliche Proportionen. Und es dauerte wahrscheinlich zwei Sekunden. Und die Art, auf die ich es beschrieben habe, war, es sah wie ein schlechter Spezialeffekt aus, so wie aus einer alten Doctor Who – Folge. Es sah wie ein wirklich mieser Videospiel-Effekt aus – es machte einfach so Glitzer-Glitzer-Glitzer – und diese kleinen Glitzer waren da, und dann waren sie verschwunden.“

Clellands Frau war damals Zeugin des Vorfalls, auf den ein nächtlicher „Besuch“ folgte. Sie nahm dabei ein Wesen wahr, das den gleichen Platz am Fußende ihres Bettes einnahm.

Etwas exotischer ist das Auftreten von Nebeln:

William beschreibt eine Nebelbank, die mitten am Tag auf ihn und seinen Nachbarsfreund zurollt, als er im Alter von sieben Jahren im Hinterhof spielt. Eine Nebelbank an einem wolkenlosen Sommernachmittag ist an und für sich schon paradox genug. Noch seltsamer ist, dass diese Wolke direkt auf die beiden Kinder zusteuert. William schildert sie als geruchlos und sehr fein, ganz anders als Rauch. Er empfindet eine Art von Bewusstsein in ihr und fühlt sich wie von ihr beobachtet. Anschließend fliegt sie einfach weiter, ohne ihre Form zu verändern. William bemerkt zufällig eine frische Narbe an seinem Oberarm. Jahre später wurde das Erlebnis unter Hypnose untersucht. Im Nebel erschien ein großes Grey-Wesen, das sich wie ein Arzt bei einem Check-Up nach seinem Befinden erkundigte. William erlebte darauf einen Flashback und erinnerte sich wieder an die Ereignisse aus der Nacht, die dem Nebel vorangegangen war. Sie beinhalteten eine Prozedur an seinem Arm, wobei ihm ein schmerzhafter Schnitt zugefügt wurde. Die Narbe ist bis heute sichtbar (Konkolesky, S. 30 ff).

Da ich zuvor den Artikel „UFOs und Amnesien“ geschrieben hatte, kam mir „Jacks“ Kindheitserlebnis in Erinnerung. Während des Besuchs in einem Autokino kam starker Nebel auf, der während der Heimfahrt anhielt. Im Nebel tauchte eine Vorspiegelung auf und der Wagen wurde in einen Lichtstrahl getaucht. Daraufhin entspann sich ein komplexes Entführungsgeschehen. Nach den Ereignissen verschwand der Nebel.

Eine Zuschrift zu John Macks PEER-Projekt bezieht sich ganz direkt auf einen Nebel:

Aus den Randbereichen der Erfahrung: Schwebend im Nebel

Ein anderer Fall, der mir wieder zu Bewusstsein kam, geht auf das Buch „Connections“ und die Erlebnisse von Beth Collings und Anna Jamerson zurück. Das Buch ist nicht mehr so leicht erhältlich, aber ein paar Geschehnisse werden in C.D.B. Bryans Buch verwendet, wobei er Pseudonyme benutzt. „Carol“ schildert eine Nebelbank, die im Zuge eines Gewitters hervorkommt, sich aber wie ein ungewöhnlicher Bodennebel auf sie zubewegt. Als sie immer näher kommt, werden Grey-Beine unter der Wolke sichtbar und mehrere Wesen treten heraus (Bryan, S. 370 ff). Carol versucht mit dem Wagen davonzufahren, doch die Gangschaltung versagt durch einen Einfluss der Wesen ihren Dienst.

Williams eigene OBE-Erfahrungen blieben auf spontane Ereignisse beschränkt. Beim bewussten Training ist er nie über die auftretenden Vibrationen im Körper hinausgekommen:

„Mein ganzes Leben lang hatte ich eine Menge dieser außerkörperlichen Erfahrungen gemacht, die meisten davon mit den Wesen, und dann in diesen Momenten, in denen ich mich einfach außerhalb des Körpers befinde. In der Regel habe ich es nicht geschafft, es zu meistern, es zu kontrollieren, aber in den Zeiten, in denen ich mich außerhalb des Körpers befinde, habe ich das Gefühl, dass ich beobachtet werde, auch wenn ich sie nicht um mich herum sehe.“

Im nächsten Teil geht es darum, wie die Wesen den weiteren Beziehungsaufbau zu William gestaltet haben, als er im Teenageralter verstärkt mit seinen Ängsten zu kämpfen hatte.

Quellen:

Ein Gedanke zu „William Konkoleskys Kindheitserlebnisse (1/2) – Die astrale Verbindung“

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