Chirton, England, 16. Juni 2010

Beitrag von: Bellatrix

Am 16. Juni 2010 entstand in Chirton, England, eine weitere Kornkreisformation.

Es handelt sich auch hier höchstwahrscheinlich wieder um eine echte Formation. Fremdfrucht – Pflanzen, wie die zwischen der Gerste stehenden Weizenhalme, wurden nicht beeinträchtigt. Außerdem zeigte sich noch eine weitere Besonderheit: das Feld bestand aus reifer Gerste, unter die aber noch Halme junger Gerste gemischt war. Die junge Gerste war nicht von dem Phänomen betroffen, sondern nur die reifen Pflanzen. Die Symmetrie ist perfekt und man gewinnt auch hier bei Bodenaufnahmen wieder den Eindruck von fließendem Wasser.

Es handelt sich um eine Achterformation aus offenen und geschlossenen Kreisen, die den Eindruck einer unterbrochenen Kette erwecken, aus der das Getreide „wasserartig“ hinausläuft.
Die Achterform der Formation ähnelt einem Analemma. Beobachtet man die Sonne jeden Tag zur selben Zeit am Himmel und vermerkt ihre Position, so beschreibt sie innerhalb eines Jahres eine Achterform – das solare Analemma. Selbiges gilt für den Mond, der das sog. lunare Analemma jedoch in 29 Tagen durchläuft.

2008 gab es bereits zwei Formationen, die wahrscheinlich lunare Analemmas zeigen. Eine entstand im Juni 2008 in Südkorea zeigt eine Kombination zweier 29-Tag – Zyklen. Ebenso eine Formation vom August 2008 in England, die als Hinweis auf eine partielle Mondfinsternis am 16. August 2008 interpretiert wurde.

Die Formation in Chirton scheint ein lunares Analemma darzustellen. Die Kette aus abwechselnd 29 großen und kleinen Kreisen könnte den Tag-Nacht-Wechsel in einem lunaren Zylkus von 29 Tagen darstellen (großer Kreis = Sonne; kleiner Kreis = Mond).

Dabei wird die Chirton – Formation als Hinweis auf eine partielle Mondfinsternis am 26. Juni 2010, dem Ende des gegenwärtigen Mondzykluses, interpretiert. Der kleine „Mondkreis“ zwischen dem 28. Und 29 Tag wurde 50% kleiner dargestellt als die anderen „Mondkreise“.

Auch die Formation aus Poirino wird als Hinweis auf die am 26. Juni stattfindende partielle Mondfinsternis interpretiert. Hier wird sie durch eine „Halbierung“ des Vollmondes durch den Übergang helles Feld/dunkles Feld markiert.

Einige sehr schöne stimmungsvolle Bilder gibt es wieder von Andrew Pyrka:

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