Debz Shakti

Debz Shakti in ein paar Stichworten zu beschreiben, würde locker schon einige Zeilen füllen: Experiencerin, CE5-Koordinatorin, Quantum Hypnotherapy, PSI, Channelings, Energieheilung, Yoga-Lehrerin, Atemtechniken & Mantras, Ex-Kampfsportlerin… um nur ein paar zu nennen. Wer mit alledem nicht viel am Hut hat und jetzt vielleicht das Schlimmste fürchtet, der kann beruhigt sein. Dieser Beitrag ist so geerdet, wie man es als Abductee nur sein kann – eben irgendwo zwischen den Welten. Debz ist eine der treibenden Kräfte hinter der Dokumenation: Alien Abduction: Answers. Die Teilnehmer sind Klientinnen und Klienten, die sich zu dem Gang vor die Kamera entschieden haben. Am Anfang stand ein Hilfegesuch von John Yost, der seine traumatischen Kindheiserlebnisse mittels Rückführungen erkunden wollte – am Ende wurde es zu einer größeren, persönlichen Reise. Im Folgenden stehen Debz eigene Kindheitserlebnisse im Mittelpunkt.

Greys in den Bäumen

Eine der frühesten Kindheitserinnerungen von Debz stammt aus dem Alter von nur zweieinhalb oder drei Jahren, als ihre Eltern noch in Kalifornien lebten. Ihr Bettchen stand damals direkt neben einem großen Panoramafenster, das einen guten Blick nach außen ermöglichte. Auf dieser Seite befand sich ein Baum, den sie als Kind sehr mochte. Eines Nachts klopfte es plötzlich an ihr Fenster.

„Und da waren kleine Wesen im Baum mit großen Augen, und sie sagten telepathisch: „Komm, spiel mit uns!“Sie waren noch kleiner als ich. „Komm, spiel mit uns!“ Und ich war so aufgeregt, solche kleinen Freunde zu haben, dass ich aus dem Bett aufstand, in das Zimmer meiner Eltern rannte und meine Mutter aufweckte. Das arme Ding, sie hatte zu der Zeit schon ein anderes Kind und war mit dem dritten schwanger, glaube ich, also war sie ziemlich müde. Aber sie sagte: „Oh, du träumst, Schatz, komm, geh zurück ins Bett, ab in dein Bett, gib mir einen Gute-Nacht-Kuss.“ Und fünf bis zehn Minuten vergingen, und da war wieder dieses „Tap! Tap! Tap!“ und sie haben mich aufgefordert: „Bitte komm raus! Bitte komm raus!“

Die kleine Debz hatte sogar einen Begriff für diese Wesen geprägt, obwohl sie bis heute nicht nachvollziehen kann, wie ihr kindlicher Verstand auf diese Verbindung gekommen war. Ihre Eltern waren eher pragmatisch und konservativ veranlagt:

„Aber ich habe die beiden Wörter zusammengefügt und gesagt: „Die Weltraumaffen wollen, dass ich zum Spielen nach draußen komme!“ Und sie sagte: „Hör zu, ich will nie wieder etwas über diese Weltraumaffen hören! Sprich nie wieder über sie! Und wenn du nicht sofort schlafen gehst, bekommst du den Hintern versohlt“, was mich sehr ängstigte. Also habe ich nie wieder über sie gesprochen.“

Obwohl sie damals noch so klein war, ist diese Erinnerung bis heute sehr klar in ihr verankert. Ein paar ähnliche Zwischenfälle folgten. Etwas versuchte sie aus dem Haus zu locken, kam ihres Wissens aber nicht direkt ins Haus oder in ihr Zimmer hinein, was sich später änderte. Diese Wesen waren eindeutig Greys, wiesen jedoch eine Besonderheit auf. Sie wuchsen quasi mit Debz mit, wobei sie mit gerade mal knapp 1,60 Meter selbst keine Riesin ist:

„Im Laufe meines Lebens habe ich vor allem die Greys gesehen. Sie sind nie mehr als drei oder vier Fuß groß [ca. zwischen 90cm und 1,20m] , aber als ich heranwuchs, wurden auch sie größer. Es ist fast so, als ob sie ein Spiegelbild von mir wären. Als ich ein kleines Kind war, und ich bin sowieso ein ziemlich kleiner Mensch, aber als Kindchen war ich sehr klein und sie waren vielleicht zwei Fuß [ca. 60cm] groß. Sie waren so groß wie ich. Und sie waren sehr… zierlich. Sogar wirklich süß.“

Der Kontakt entwickelte sich weiter fort. Die Realitäten schienen sich in manchen Momenten für Debz zu überlappen und einen flüchtigen Blick auf andere Bereiche freizugeben. Ihre Antennen wurden sensibler und sie konnte verschiedene Energien in ihrer Umgebung wahrnehmen. Die Alien-Wesen erschienen ihr als Geist- oder Energieformen, doch manchmal gestaltete sich ein Zusammentreffen auch ganz körperlich. Ansonsten war sie ein schüchternes Kind. Sie besuchte eine katholische Schule und lernte schnell, dass diese Dinge außerhalb ihres Elternhauses Tabu waren.

Und dann war da noch ihr Gerede über eine nicht-irdische Familie, die neben ihrer normalen Familie existierte, wobei ein blaues Gottesanbeter-Wesen eine besondere Rolle für sie einnahm. Es besuchte sie während einer schweren Krankheitsphase und griff bei der Heilung eines schweren Keuchhustens ein. Diese Praxis setzte es bei einigen späteren Erkrankungen fort.

Erst als Erwachsene erfuhr sie überhaupt davon, dass Gottesanbeter-Wesen auch von anderen Entführten gesehen werden. Bloß die Farbe Blau bildet hierbei eine Ausnahme. Bei den Greys wurden ihr Wesen mit blauen Augen gezeigt, die sie für Hybriden hält. Ihrem Empfinden nach waren es definitiv Kinder, die sich sehr schüchtern und zurückhaltend verhielten.

Debz channelt seit einigen Jahren eine Gruppe von humanoiden Wesen, die sie ebenfalls schon seit ihrer Kindheit im Hintergrund begleiten. In einer Sitzung schlugen sie die Bezeichnung „Die Lehrer“ vor, was eigentlich nur dem menschlichen Drang entgegenkommt, Alles und Jeden durch einen Namen erfassen zu wollen.

Das Mutterschiff

Außer dem anfänglichen Schrecken waren die Begegnungen für Debz von positiver Natur. Ihr erstes Missing Time – Erlebnis folgte einige Jahre später und gestaltete sich ziemlich spektakulär. Die Familie war mittlerweile nach Georgia gezogen, wo ihr Vater zunächst bei der Air Force im Dienst stand. Der Kontrast zu Kalifornien war gewaltig. Meilenweit erstreckten sich gigantische Kiefernwälder. Die Kinder konnten förmlich in die Natur eintauchen. Debz spielte mit ihrem Bruder oft in den Wäldern, wo sie sich auf einer großen Lichtung einen speziellen Lieblingsplatz eingerichtet hatten.

„Eines Nachts weckte er mich auf und sagte: „Der Wald brennt. Wir müssen da rausgehen.“ Nun, erstens einmal, wir waren acht und neun Jahre alt. Man geht normalerweise nicht alleine aus dem Haus. Das hätten wir nie getan. Aber es war so, als ob es völlig außer Frage stand. Wir mussten dort rausgehen. Und warum Kinder glauben, dass sie in die Nähe eines großen Waldbrandes gehen sollten, weiß ich nicht. Die ganze Sache macht also nicht viel Sinn. Aber wir taten es, wir schlüpften aus dem Haus, rannten in unseren kleinen Sommerkleidern in den Wald (es war Sommer). Und wir sahen dieses starke Leuchten, und als wir ankamen, war es genau da, an unserem Platz.“

Debz kann es wegen seiner gewaltigen Größe nur als „Mutterschiff“ bezeichnen:

„Wunderschön. Millionen von Lichtern, Klängen, es war wie Musik. Aber kein Motorengeräusch.“

Zur Einordnung: Dies ereignete sich Ende der Sechziger. Unheimliche Begegnung der dritten Art kam Ende kam erst ein Jahrzehnt später heraus. Die Darstellung des Schiffes verwunderte Debz zutiefst. In der Tat war Steven Spielbergs Obsession mit der Thematik ungemein ausgeprägt:

„Es war riesig. Ich meine, ich würde sagen, größer als ein Fußballfeld, mindestens. Riesig. Wenn ich die Geschichte erzähle, sagen mir manche Leute, na ja, du warst in der Nähe einer Air Force Basis, und die Basis liegt ganz in der Nähe eines großen Hotspots in Sachen UFOs, Sichtungen und so weiter. […] Es war also wahrscheinlich etwas von der Air Force. Es war etwas von der Air Force, vielleicht war es ein Testschiff, ein Flugzeug oder etwas anderes. Aber wenn wir wirklich zu dieser Zeit über diese Art von Technologie verfügten, kann ich nur sagen: Hut ab!“

An dieser Stelle gab es in Debz bewussten Erleben eine Unterbrechung:

„Das nächste, was ich weiß, ist, dass es Samstag oder Sonntagmorgen war, als er mich wieder in meinem Bett schüttelte und sagte: „Wir dürfen niemandem erzählen, was letzte Nacht passiert ist, weil wir sonst Ärger bekommen, weil wir das Haus verlassen haben. Also musst du mir das versprechen“, wir haben also einen Blutsbruderpakt oder so etwas abgeschlossen, dass wir nicht darüber reden dürfen. Und ich dachte bei mir: „Was ist das gewesen?“, aber als ich mich umdrehte, lagen unsere Klamotten irgendwie über den Boden verstreut und waren schlammig, unsere Schuhe waren schlammig.“

Kurz darauf entdeckten die Kinder an jener Stelle einen verbrannten Ring auf dem Waldboden. Die Ereignisse dieser Nacht blieben auch hier jahrelang unter den Mantel eines irrationalen Schweigens gehüllt. Bis heute weicht Debz Bruder einem direkten Gespräch darüber aus:

„Und er lachte nur und sagte: „Oh, wir hatten beide einfach nur den gleichen Traum, das wird nicht real sein.“ Und er tat es mit einem Lachen ab und ich kann beurteilen… zu diesem Zeitpunkt wusste ich schon, wenn Leute nicht über etwas reden wollen.“

Debz begegneten diese Reaktionen regelmäßig. Für sie ist es so, als ob  sie und die andere Person sich quasi auf einer unterschiedlichen Schwingungsebene befinden – zwei Planeten, die in diesen Dingen keinerlei Schnittmenge aufweisen und aneinander vorbeidriften, als befänden sie sich in unterschiedlichen Universen. Sie macht ihrem Gegenüber keinen Vorwurf. Derartige Erfahrungen in sein Weltbild zu integrieren, stellt per se schon einen fundamentalen Entwicklungsprozess dar:

„Eines der Dinge, die ich von den Lehrern und diesen anderen Wesen gelernt habe […] ist, dass sie sich, genau wie wir, nicht in unsere Wege einmischen sollen. Sie können assistieren, sie können uns führen, aber wir sollten uns nicht in die Wege anderer Menschen einmischen. So sehr ich auch jeden schütteln und sagen möchte: „Schaut euch doch an, was hier passiert!“ – das ist nicht ihre Realität. Sie befinden sich in einer etwas anderen Frequenz als ich selbst. Es ist also nicht nachvollziehbar, es ist nicht einmal… das Timing ist für sie falsch. Es ist sogar dekonstruktiv.“

An einige Erinnerungen kam Debz als Erwachsene heran:

„Wir sind tatsächlich in dieses Raumschiff empor gestiegen, oder zumindest ist das vielleicht nur die Deckerinnerung, wer weiß. Ich glaube, man geht in einen interdimensionalen Raum über. Aber wir gingen in eine, wie Whitley Strieber es bezeichnet, „Geheime Schule“, viele Male, nicht nur einmal. Ich kann mich erinnern, dass ich damals erst neun Jahre alt war, aber, und das wurde noch verstärkt durch die Tatsache, dass ich in in der Nähe eines Waldes lebte, ich sah zum ersten Mal wilde Tiere und liebte es einfach, mein Herz schlug einfach dafür. Von diesem Moment an wurde ich ein Öko-Aktivist, der sich sehr, sehr für den Schutz des Planeten einsetzte […].“

Zeit und Raum

Die interdimensionalen Aspekte bilden für sie das eigentliche fundamentale Gewebe der Realität, in das wir alle eingewoben sind. Für sie ist Zeit dabei nur eine Illusion. In Wirklichkeit existieren Vergangenheit und Zukunft nur auf einem Punkt. Die Wahrnehmung von alternativen, multidimensionalen Existenzen unseres Selbst, die ein gleichzeitiges Sein leben, ist daher ebenso möglich wie das Erfassen von „Geistern“, „Dämonen“ etc. Als Teil der Quelle tragen wir im Grunde den Funken und alle Antworten in uns, oder wie Debz es ausdrückt, „[…] die Weite des Universums, der kosmische Geist, das ist es, was wir sind.“

„Quantum Hypnotherapy“ ist im Endeffekt nur ein Ausdruck dafür, um auf die Informationen dieses „Feldes“ zuzugreifen. Im Wesentlichen setzt es bei ihren Klienten einiges an Eigenarbeit voraus, wie z.B. das Erlernen von Atemtechniken und Entspannungsübungen.

Ein besonderes Erlebnis teilte Debz mit einer kleinen Gruppe, die sich in einem Unterstand mitten in der Wildnis versammelt hatte:

„Wir gingen in eine starke Einheit über, wir machten einige Übungen, um in unseren Herzen eine starke Verbundenheit zu erlangen. Und plötzlich, es war Sommer, da hörst du all diese Frösche und Heuschrecken und Grillen und das alles, all diese Geräusche da draußen. Und der Regen. Und plötzlich merkten wir, dass wir gar nichts hören. Wir konnten immer noch aus dem Unterstand hinaussehen, aber wir hörten nichts mehr. Was war das nur? […] Wir sind immer noch hier, es sieht immer noch aus wie hier, aber wir sind nicht hier.“

Es ist spannend, weil es an Beschreibungen des OZ-Effekts erinnert, also etwa bei der Annäherung eines UFOs oder der Wesen. Wie Debz es als Experiencerin selbst ausdrückt, kennt sie diese Erscheinungen nur in Zusammenhang mit einer Entführung „[…] oder wir sind in einer anderen dimensionalen Frequenz.“ Zu ihren Erstaunen näherte sich ein Park Ranger, der die parkenden Autos und schließlich auch den Unterstand direkt mit seiner Taschenlampe ableuchtete, ohne überhaupt jemanden von ihnen wahrzunehmen:

„Wir haben gemerkt, dass der Typ uns nicht gesehen hat, so als ob wir nicht da gewesen wären. Es war fast so, als befänden wir uns unter einer Energiekuppel. Und irgendwann merkten wir, dass wir wieder die Grillen und Frösche und all das hörten und es war vorbei, aber es waren über zwei Stunden vergangen und es kam uns so vor, als wären es nur zehn Minuten gewesen. Hier ist es also auch wieder – Missing Time.“

Als Schlußworte wählt Debz die folgende Botschaft:

„Habt keine Angst vor irgendetwas. Es gibt nichts, vor dem ihr euch fürchten müsst. Und das ist dieselbe Botschaft, die die Lehrer immer wieder vermitteln. Es gibt nichts, vor dem ihr euch fürchten müsst, denn es gibt keinen Tod. Ihr seid ein unsterbliches, unbegrenztes, unendliches Wesen mit einem riesigen Potenzial. Und was ihr in eurem physischen Leben seht, ist nur ein Ausschnitt dessen, was eure Existenz ist. Denkt daran, dass euer Gefühlszustand mit dem in Beziehung steht, was eure Realität ist. Seid also bewusster. Arbeitet stärker daran, bewusst zu sein. Und sei einfach das beste „Du“, das du sein kannst. Die Leute fragen mich immer wieder: „Was ist meine Bestimmung in all dem?“ Sei das beste „Du“, das du sein kannst. Sei authentisch und wahrhaftig und sei dir bewusst, dass alles, was du tust, – ich will nicht sagen, dass es Folgen hat -, aber es hat Auswirkungen. Arbeite also wirklich hart daran, spielerisch das beste „Du“ zu sein, das du sein kannst. Und das ist die letzte Botschaft, sie lautet: Habt etwas Spaß dabei. Dies ist ein Vergnügungspark für die Seele. Lass dich nicht so sehr davon runterziehen.“

Quellen:

Deutsche Übersetzungen aus: Mr. Grey’s Experiencer Interviews Podcast, Sendung vom 10.07.2022: Debz Shakti: Contact With The Star Teachers – Greys, Mantids, UFOs, Healings, Missing Time and More!

 

 

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