Schlagwort-Archiv: Gedanken

„Würdest du einen Engel erkennen, wenn du einen sähest?“

Begegnungen mit gottesanbeterartigen Wesen gelten oft als besonders fremdartig und fordernd für das menschliche Bewusstsein. Doch vielleicht ist es gerade diese grenzenlose Andersartigkeit, die den Raum für neue Erkenntnisse öffnen und eine flüchtige Begegnung in eine tiefgreifende, fast schon philosophische Lektion verwandeln kann.

Ein besonders eindrucksvolles Zeugnis aus Whitley und Anne Striebers Anthologie „The Communion Letters“ – kürzlich auch vom YouTube-Kanal Mantis Encounters aufgegriffen – liest sich wie eine moderne Parabel über das menschliche Ego. Die Geschichte schildert die Begegnung einer Frau mit mehreren Mantis-Wesen, deren fremdartiger Anblick sie in nackte Panik versetzt. Doch anstatt sie zu bedrohen, initiiert eines der Wesen eine verblüffende Interaktion: Es hält ihr metaphorisch den Spiegel vor und zwingt sie, aus dem Gefängnis ihrer rein menschlichen Interpretation auszubrechen. Das führt zu einem radikalen Bewusstseinswechsel, der aufzeigt, dass oft nicht das Gegenüber die Quelle der Angst ist, sondern unsere eigene begrenzte Perspektive.

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Familienerlebnisse

Der Generationenaspekt wird zu den wesentlichen Schlüsselfaktoren einer Entführungserfahrung gezählt. Häufig, aber nicht immer, ist eines der Elternteile in den Kontakt involviert, manchmal sind es sogar beide. Diese Verbindung kann sich bis hin zu den Großeltern oder Urgroßeltern erstrecken – weiter hinten in der Zeit wird es mit einer Bestimmung schwierig. Der Generationenaspekt ist einleuchtend, wenn es sich bei den Kontakten um eine Art Langzeitbeobachtung handelt. Als Abductee habe ich mich oft gefragt, ob diese Beziehung in meiner Familie ebenfalls existieren könnte. Gleichzeitig werden „Abductees“ bzw. „Experiencern“ bestimmte Persönlichkeitsmerkmale nachgesagt. Typischerweise sind das Eigenschaften wie z.B. eine hohe Sensibilität und Intuition. Ob es sich dabei nun um vererbbare Grundlagen handelt oder ob sie erst im Zuge des Kontakts entstehen: In meiner näheren Verwandtschaft habe ich zumindest einige dieser Eigenschaften wiedergefunden und bin erstaunt darüber, wieviele davon sich in mir selbst wiederspiegeln.

In jeder Familie gibt diese kleinen ungewöhnlichen Geschichten, über die man nur sehr selten spricht. An dieser Stelle möchte ich ein paar „meiner“ Familiengeschichten vorstellen. Vielleicht entdeckt der ein oder andere irgendetwas davon bei sich wieder und hat Lust, einen Teil dazu beizutragen.

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Teil 7: Gedanken eines Abductees – CE-5-Gruppenversuch

Teil 7: Gedanken eines Abductees – CE-5 Gruppenversuch

Inspiriert von den CE-5 Protokollen traf ich mich mit einer sehr guten Freundin und einem sehr guten Freund. Wie ich haben beide Erfahrungen und Begegnungen mit den Greys. Darunter auch sehr bewusste Begegnungen.

Bereits als ich mich mit dem CE-5 auseinandersetzte und mich mit meinen beiden Freunden darüber unterhielt, war es uns als hätte bereits ein geistiger Kontakt stattgefunden. Es flossen Informationen, die nicht von unseren Greys stammten. Unsere Greys waren zwar auch gelegentlich zu spüren, aber sie schienen sich bewusst zurückzunehmen, damit der Kontakt mit anderen Besuchern gelingen konnte.

Der Kontakt war rein geistiger Natur. Man muss es sich wie eine Idee oder Gedankenblitz vorstellen, der sich langsam im Geist manifestiert und sich ins Bewusstsein vorarbeitet. Bis man dann plötzlich feststellt: „Hey, woher weiß ich das?

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Teil 4: Gefühle

Teil 4: Gedanken eines Abductees – Gefühle

Immer wieder begegnet mir die Feststellung, dass wir Menschen dazu neigen nur die Dinge zu sehen, die wir sehen wollen. Und so halten sich hartnäckig Vorurteile und falsche Annahmen, obwohl längst etwas anderes bewiesen wurde.
Zugegeben, Schubladendenken erleichtert uns auch das Leben. Schublade auf, Gegebenheit rein packen und Schublade zu. Schon haben wir wieder Raum für neue Gedanken und Eindrücke die wir näher betrachten können.
Aber ab und an muss der Schrank auch einmal etwas aufgeräumt und neu geordnet werden. Denn nur so können wir uns weiter entwickeln, neue Ideen anerkennen und vielleicht geht dadurch auch etwas Wunderschönes hervor, wie zum Beispiel eine sehr innige Freundschaft.
 

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Teil 3: Blackouts und Flashbacks

Teil 3: Gedanken eines Abductees – Blackouts und Flashbacks

Viele meiner Erlebnisse habe ich im Vergleich zu anderen Abductees die ich kenne ungewöhnlich bewusst erlebt. Das heißt, wenn ich später wieder in meinem Bett saß konnte ich mich genauso gut daran erinnern, wie z.B. wenn ich mich zurückerinnere, wie ich gestern bei schönstem Wetter baden war.

Trotz der vielen bewussten Erlebnisse bin auch ich nicht vor Blackouts (Erinnerungslücken) und den anschließenden Flashbacks (plötzlich wiederkehrende Erinnerungen die verschüttet waren) verschont geblieben. Ganz im Gegenteil, ich kann sogar ein Lied davon singen und es entbrannte zeitweilig ein richtiger Kampf mit mir selbst, weil ich nicht einsehen wollte das ich mich an etwas nicht erinnern konnte. Vor allem wenn ich bemerkte, dass die Erinnerungen ganz dicht an der Oberfläche waren, ich aber nicht heran kam. Teil 3: Blackouts und Flashbacks weiterlesen